Start Winterfest 11.01.14

Fußball als Partymotto

 

Beim Feuerwehrfest dreht sich alles ums runde Leder


Das ganze Leben ist ein (Fußball-)Spiel. Rund um die Geschichte der Bundesliga drehte sich am Samstagabend das Winterfest des Löschzuges Polsum der Freiwilligen Feuerwehr. Die Mehrzweckhalle war zur Feier des Tages in ein Stadion umgebaut worden.

Eine Nachbildung des Videowürfels aus der Veltins-Arena zog die Blicke der Besucher magisch an. Übertragen wurden die Tore des Monats aus den Jahren 1971 bis 1996. Ein Hingucker und für die notorischen Nicht-Tänzer die optimale Alternative.

Schon beim Weg in die Halle erhielten die Gäste konkrete Hinweise auf das Festmotto. Sie liefen über Kunstrasen vorbei an einer Trainerbank und verkürzten sich die Wartezeit bein Einlass durch das Lesen der ausgefallensten Zitate aus der Geschichte des Fußballs.

In der Sektbar präsentierte die Polsumer Jugend-Feuerwehr nicht ohne Stolz ihre Vormachtstellung bei den Fußballturnieren auf Kreisebene. Von 2002 bis 2011 hatten die jungen Blauröcke aus dem Dorf den sportlichen Vergleich ohne Unterbrechung gewonnen.

Die Halle war mit zahlreichen Trikots aus Geschichte und Gegenwart geschmückt. An einer Stirnseite fanden sich die Wappen aller Bundesliga-Vereine - von "Dino" Hamburger SV bis zu den "Eintagsfliegen" wie Preußen Münster. Nur ein einziger Klub fehlte. Die andere Stirnseite war mit mehreren Schalke-Fahnen dekoriert, und die Rückseite des Videowürfels erinnerte an einen großen Tag der Königsblauen, die am 26. Januar 2002 der FC Bayern Münchrn mit 5:1 deklassiert hatten.

Angesichts der Vielzahl an Eindrücken verzichtete der Löschzug diesmal auf ein zusätzliches Programm. "Wir hätten es auch nur knapp geschafft", gestand Wehrführer Stefan Röhling offen ein. "Im kommenden Jahr machen wir das doppelt gut."

Den Besuchern fiel der Verzicht auf die beliebten Einlagen nicht schwer.Dabei wurde, animiert und begleitet von der Showband Motion, umso intensiver getanzt - oder über die schönsten Bundeslig-Tore gefachsimpelt.

 


 

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Quelle: Marler Zeitung vom 13.01.2014, Autor Jochen Sänger